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D’r letschte Wille
| An Leichaschmaus en femf Akte |
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von Fizgerald Kusz ens schwäbische brocht von Eduard Smetana.
Aufführungsrechte: Verlag der Autoren Frankfurt/Main |
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| Personen und ihre Darsteller: |
| Familie Wolz |
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| Olga |
Tante Marthas Schwester |
Erika Tullius |
| Ursel |
Olgas Tochter |
Sabine Ferraro |
| Kurt |
Olgas Sohn |
Erich Ruf |
| Siggi |
Kurt´s Frau |
Yvonne Ruf |
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| Familie Pöhlmann |
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| Heinz |
Heinz |
Wolfgang Stippig |
| Karin |
dessen Frau |
Rose Stippig |
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| Klaus |
Witwer von Heinz’ Schwester Irmgard |
Andreas Schmid |
| Rau |
Tante Marthas Hausmeister |
Rolf Daubner |
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| Neischwätzer |
Claudia Walker |
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Siggi Jetter |
| Bühnentechnik, Licht, Ton, Vorhang, Geräusche usw. |
Hans Tullius |
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Mark Trummel |
| Maske |
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Margot Kogl |
| Regie |
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mir älle mitanander |
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ond a bissle meh |
Erich Ruf u. Oswald Kranich |
| Kurzbeschreibung: |
„Im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte treffe ich folgende Verfügung im Falle meines Todes…“
Die alleinstehende Tante Martha ist gestorben.
Schon beim Leichenschmaus gehen die lieben Erben, Marthas Schwester Olga mit Tochter Ursel, und Sohn Kurt sowie dessen Frau Siggi (Familie Wolz) und Familie Pöhlmann (Heinz und Karin) aufeinander los.
Nur beim dahergelaufenen Schwager Klaus, einem Saxophonspieler, ist man sich wieder einig.
„Der griagt nix, nix, nix…“
Es wird gekämpft ums ganze Geschirr, jede Vase und jedes Glas. Je gnadenloser der Streit ums Erbe ausgetragen wird, desto komischer wird er für den Zuschauer.
„Henner scho geerbt oder schwätzedr no mitanander?“ |
Zwei Gedichte von Thaddäus Troll in schwäbischer Mundart. |
Diagnose
- wenn e morgens uffwach herr dokter
na reißt me s em ranza
na schticht me s beim schnaufa
na klemmt s uff dr bruscht
na zockt s en dr anka
na duad älles bis na
an grauße zaiha waih
was ka dees bloß sei? –
- ond wia alt wirsch? –
- schiergar dreiasechzga –
- narr wenn d iber sechzga
bisch ond wachsch uff ond
s duad dr nex waih bigott
no bisch tot! –
(Thaddäus Troll) |
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Abschied
-etzt hock de na babett ond ziag dein schurz aus
denn i schpir etzt goht s ans abschiednehma
i merk wia s emmer weniger mit mir wird
ond bald wird d sääl da leib verlassa
aber eb e vor da ewiche richter tret
will i mei gwissa erleichtera
muaß i dir ebbes beichta
babett du bisch dei lebtag a guats weib zua mr gwä
ond i – i han de bschissa
i han hehlenga so johrer dreie
bald send s vier kasch mr s verzeiha
a bißle ebbes mit dr liesel ghet –
- du bachel dees woiß i scho lang
moinsch denn i hätt di omasonscht vergiftet –
(Thaddäus Troll) |
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